Veredelungen

Druckveredelungen machen ein Druckprodukt einzigartig. Anstatt nur getrocknete Farbstoffe auf einem Bedruckstoff, wie zum Beispiel Papier zu präsentieren, kann eine Veredelung das Erscheinungsbild eines Druckproduktes komplett verändern. Sei es durch einen Lackauftrag in glänzend oder matt, eine Laserstanzung, die Durchblick garantiert oder eine Cellophanierung, die zusätzlichen Schutz garantiert. Veredelungen können in drei Kategorien eingeteilt werden:

  • Veredeln durch Beschichten: Bei diesen Verfahren wird die Veredelung durch eine zusätzliche Beschichtung aufgebracht, hierzu zählen zusätzliche besondere Druckfarben, Lacke oder Beflockungen.
  • Veredeln durch Fügen: Beim fügen werden zwei Stoffe durch einen dritten, meist ein Klebstoff) stoffschlüssig zusammengefügt, wie zum Beispiel bei Folienübertragungen, Kaschierungen oder beim Laminieren.
  • Veredeln durch Trennen: Das Veredeln durch Trennen kann man im weitesten Sinne als Gegenteil des Veredelns durch Fügen verstehen. Hierbei werden Teile des Bedruckstoffes komplett oder partiell von den anderen Teilen getrennt. Dies kann durch Laser oder Messer passieren.
  • Veredeln durch Umformen: unter dieser Kategorie werden sämtliche Verfahren zusammen gefasst, die durch das Prägen eine Veränderung der Bedruckstoffoberfläche zur Folge haben. Beim Prägen wird Material verdrängt und somit können unterschiedliche Strukturen dargestellt werden.